Architektur

 
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Das BelcafE ist auch ein architektonischer "Leckerbissen"

Als Stadtbaumeister hat Hermann Herter das Bauen in Zürich nicht nur verwaltet, sondern als Architekt auch geprägt. Eine glückliche Hand bewiesen er und Ingenieur Fritz Stüssi, als sie 1939 am Bellevue eine Tramwartehalle errichteten, die an Eleganz kaum zu übertreffen ist. Was nur wenige wissen: Nicht Beton trägt das elegante Dach, sondern eine Holzkonstruktion. 


Der umbau 2005

1980 machte der Einbau eines Cafés in die offene Halle Schlagzeilen; mit dessen Neuverpachtung 2005 war nun der Zeitpunkt da, das denkmalgeschützte Gebäude gründlich zu erneuern. Nun kleiden runde Gläser den Pavillon ein, erhellen nach altem Vorbild gestaltete Leuchten die Dachfläche. Im Innern nimmt eine geschwungene Bar den grossen Atem des Raumes auf. Darüber sanierte die Stadt die Dachkonstruktion: Das Blechdach und die hölzerne Unterkonstruktion wurden entfernt, die darunter liegenden Stahlträger entrostet und neu gegen Korrosion geschützt. Darauf liegt nun wieder die alte Holzkonstruktion, die mit einem neuen Blechdach nach altem Muster abgedeckt ist.

DIE FAKTEN

Umbau
Bellevue-Rondell
2005

Bauherrschaft
VBZ, Amt für Hochbauten
der Stadt Zürich,
Belcafé AG

Architektur
Atelier Zürich
Claudia Silberschmidt

Gesamtkosten
CHF 3.5 Mio.

 
Die Glasdecke - eine Windrose - lässt die Gäste im Belcafe an der Bar in alle Himmelsrichtungen der Welt blicken.

Die Glasdecke - eine Windrose - lässt die Gäste im Belcafe an der Bar in alle Himmelsrichtungen der Welt blicken.

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Denkmalgeschützte Post-Moderne Zürich's.

Denkmalgeschützte Post-Moderne Zürich's.

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